Tigermücke erstmals auch in Mauer nachgewiesen!
Jetzt im Herbst Brutstätten beseitigen
Auch in Mauer wurde inzwischen die Asiatische Tigermücke nachgewiesen. Mit dem Ende des Sommers ist das Thema allerdings nicht erledigt: Die Mücke kann in Form widerstandsfähiger Eier überwintern. Gerade jetzt ist deshalb ein guter Zeitpunkt, mögliche Brutstätten im eigenen Garten oder rund ums Haus zu beseitigen.
Durch einfache Maßnahmen kann jeder dazu beitragen, die weitere Verbreitung der Tigermücke zu verlangsamen.
Wasserbehälter wie Gießkannen, Blumentopfuntersetzer, Vogeltränken, Eimer, Sandspielzeug oder Planschbecken sollten vollständig entleert werden. Wasserreste am besten in Beeten oder auf versickerungsfähigem Untergrund auskippen und nicht in Straßengullys.
Besonders wichtig ist es, die Behälter anschließend gründlich mit einer Bürste zu reinigen. Die Eier der Tigermücke haften häufig an den Innenwänden, insbesondere knapp oberhalb des bisherigen Wasserspiegels. Auch eine Reinigung mit heißem Wasser kann dabei helfen, die Eier zu beseitigen. Anschließend sollten die Gefäße möglichst trocken und am besten kopfüber gelagert werden, damit sich über den Winter kein neues Regenwasser sammeln kann.
Regentonnen und andere Wasserbehälter, die nicht geleert werden können, sollten möglichst dicht abgedeckt oder mit einem engmaschigen Netz geschützt werden. Wichtig ist, dass keine Lücken entstehen.
Auch Dachrinnen, Fallrohre und Abflüsse sollten von Laub und anderem Material befreit werden, damit sich dort kein Wasser stauen kann. Gleiches gilt für Reifen, Planen, Spielzeug oder andere Gegenstände im Freien, in denen sich Regenwasser sammeln könnte.
Mit sinkenden Temperaturen endet die Larvenentwicklung weitgehend. Der Einsatz von BTI-Tabletten steht daher über die Wintermonate nicht im Vordergrund. Entscheidend ist jetzt, mögliche Wintereier zu beseitigen und Brutstätten für das kommende Frühjahr zu vermeiden.
Nach dem Sommer ist vor dem Sommer: Wer jetzt mit wenigen Handgriffen vorsorgt, kann dazu beitragen, die Tigermückenpopulation im kommenden Jahr möglichst gering zu halten.
Vielen Dank für Ihre Mithilfe.





