Im Herbst zur bunten Wildblumenwiese
Im Herbst zur bunten Wildblumenwiese
Die Gemeinde Mauer gestaltet im Rahmen des NABU-Projekts „Natur nah dran“ öffentliche Grünflächen naturnah um und fördert damit die heimische Artenvielfalt.
Der Herbst ist die ideale Zeit, um im eigenen Garten eine Wildblumenwiese anzulegen. Sie bietet heimischen Insekten Nahrung und Lebensraum und trägt zur Artenvielfalt bei.
Machen Sie mit - eine Wildblumenwiese anzulegen ist gar nicht schwer.
In fünf Schritten vom Rasen zur Blumenwiese:
Wählen Sie einen möglichst sonnigen Standort mit nährstoffarmem Boden.
Verwenden Sie eine regionale Saatgutmischung aus heimischen, mehrjährigen Wildblumen.
Entfernen Sie die Grasnarbe, lockern Sie den Boden und beseitigen Sie unerwünschte Wurzelkräuter.
Säen Sie die Samen breitwürfig auf die vorbereitete Fläche aus und drücken Sie sie mit einer Walze leicht an. Wichtig: Wildblumen sind Lichtkeimer und dürfen nicht mit Erde bedeckt werden.
Halten Sie die Fläche in der Keimphase vier bis sechs Wochen ausreichend feucht.
Auch die spätere Pflege ist entscheidend: Mähen Sie die Wiese je nach Standort ein- bis dreimal jährlich und entfernen Sie das Schnittgut. Mähen in Etappen schont die Tierwelt. Lassen Sie außerdem einen Teil der verblühten Pflanzen und Stängel über den Winter stehen. Sie bieten Insekten Unterschlupf und Vögeln Nahrung.
Weitere Informationen zu heimischem Wildblumensaatgut und geeigneten Pflanzen gibt es unter www.NABU.de/saatgut.





