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Bekanntmachung

Bekanntmachung der Unanfechtbarkeit des Umlegungsplanes„Am Karlsbrunnen“ nach § 71 BauGB

Gemeinde:                           Mauer
Landkreis:                           Rhein-Neckar-Kreis
Umlegungsausschuss:   „Am Karlsbrunnen“
 
Umlegung:                          „Am Karlsbrunnen“
Gemarkung:                        Mauer
 
 
Der Umlegungsplan für das Umlegungsgebiet „Am Karlsbrunnen“, bestehend aus Umlegungskarte und Umlegungsverzeichnis für die Ordnungsnummern 1, 2, 3, 4, 5, 6 und 7, der durch Beschluss des Umlegungsausschusses „Am Karlsbrunnen“ der Gemeinde Mauer vom 25.06.2019 aufgestellt wurde, ist am 09.08.2019 für die Flurstücke der Gemarkung Mauer
Flst. Nr.           1423 (hiervon ist ein südlicher Teil mit einer Fläche von 85 m² einbezogen), 1616 (hiervon ist ein östlicher Teil mit einer Fläche von 406 m² einbezogen), 1652, 1653, 1654, 1655, 1656, 1656/1 und 1657 (hiervon ist ein nördlicher Teil mit einer Fläche von 7.074 m² einbezogen).
unanfechtbar geworden.
Mit dieser Bekanntmachung wird nach § 72 des Baugesetzbuches in der Fassung der Bekanntmachung vom 3. November 2017 (BGBl. I S. 3634) der bisherige Rechtszustand durch den im Umlegungsplan vorgesehenen neuen Rechtszustand ersetzt. Die Bekanntmachung schließt die Einweisung der neuen Eigentümer in den Besitz der zugeteilten Grundstücke ein.
Die Berichtigung des Grundbuchs und des Liegenschaftskatasters wird bei den zuständigen Behörden veranlasst. Bis zur Berichtigung des Grundbuchs ist die Einsicht in den Umlegungsplan jedem gestattet, der ein berechtigtes Interesse darlegt.
Die bisherigen, im Umlegungsverzeichnis als einzuziehend bezeichneten Flächen gelten mit dem Zeitpunkt als eingezogen, in dem sie dem öffentlichen Verkehr entzogen werden. Die neu anzulegenden öffentlichen Flächen gelten mit der endgültigen Überlassung für den Verkehr als gewidmet.
 
Rechtsbehelfsbelehrung
 
Gegen diese Bekanntmachung der Unanfechtbarkeit des Umlegungsplanes „Am Karlsbrunnen“ kann binnen sechs Wochen seit der Bekanntgabe Antrag auf gerichtliche Entscheidung bei der Gemeinde Mauer, Heidelberger Straße 34, 69256 Mauer eingereicht werden (§ 217 BauGB). Über den Antrag entscheidet das Landgericht Karlsruhe, Kammer für Baulandsachen, in Karlsruhe.
Der Antrag muss den Verwaltungsakt bezeichnen, gegen den er sich richtet. Er soll die Erklärung, inwieweit die Bekanntmachung der Unanfechtbarkeit angefochten wird, und einen bestimmten Antrag enthalten. Er soll die Gründe sowie die Tatsachen und Beweismittel angeben, die zur Rechtfertigung des Antrags dienen.
Hinweis: Es wird darauf hingewiesen, dass der Antrag auf gerichtliche Entscheidung ohne Rechtsanwalt gestellt werden kann, dass aber für die weiterführenden prozessualen Erklärungen in der Hauptsache der Antragsteller sich eines vertretungsberechtigten Rechtsanwalts bedienen muss (§ 222 Abs. 3 BauGB).
 
Mauer, 16.08.2019
                                   
Gez. Bürgermeister John Ehret
Vorsitzender des Umlegungsausschusses „Am
Karlsbrunnen“