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Neubürgerempfang am Samstag, 17. Juli 2021 am Rathaus

Bildunterschrift: "Die Mauermer wurden früher auch die Rotschwänzl genannt", erklärte Bürgermeister John Ehret vor der kleinen Statue beim Neubürgerempfang.

Sonnenstrahlen durchbrachen eine dichte Wolkendecke am vergangenen Samstagmittag im Rathauspark. Ideales Wetter also für den Neubürgerempfang der Gemeinde.

Bürgermeister John Ehret begrüßte zu diesem Empfang Bürgerinnen und Bürger, die seit Juli 2019 in Mauer wohnen. „Im letzten Jahr musste der Neubürgerempfang ja leider Corona bedingt ausfallen, umso mehr freue ich mich heute, Sie hier alle begrüßen zu können“, hieß der Rathauschef 24 Teilnehmer herzlich willkommen. Claudia Buchwald und Petra Strang kümmerten sich um das leibliche Wohl der Gäste, während Johanna Hoffmann die Kulturveranstaltungen der Gemeinde erwähnte und zum anschließenden Besuch in die Gemeindebücherei einlud.

Baby Luise war immer dabei
Beim lockeren Umtrunk lernten sich die Familien untereinander schnell kennen. Seit kurzem wohnen beispielsweise Andrea und Lukas mit ihrer vier Monate alten Tochter Luise im Neubaugebiet „Am Karlsbrunnen“. Die kleine Familie habe sich dort schnell eingelebt und fühle sich am ruhigen Waldesrand, umgeben von weidenden Kühen und einer netten Nachbarschaft sehr wohl, erzählten die Eltern.  Ein Ehepaar war wegen ihrer Kinder aus Nordrhein-Westfalen in die Wahlheimat Mauer umgezogen. „Wir sind aus Solingen, wo gerade die furchtbare Flutkatastrophe herrscht“, berichtete der Ehemann. John Ehret verwies auf die Trauerbeflaggung am Rathausgebäude aus Solidarität gegenüber den vielen Todesopfern: „Ich bin froh, dass wir diese Situation jetzt nicht mitmachen müssen, denn auch wir hatten im Juni 2016 ein Starkregenereignis mit Schlammmassen auf der Bahnhofstraße bis zum Gleisbett des Bahnübergangs und 33 Einsatzstellen im betroffenen Ortsteil Übersee“, erinnerte Ehret und meinte: „Angesichts der schrecklichen Bilder der aktuellen Flutkatastrophe und des Klimawandels müssen wir wohl alle unser zukünftiges Handeln - insbesondere die Ausweisung von Neubaugebieten - überdenken.“

In Mauer fährt das „Büsle“
Ehret sprach die gute Infrastruktur in der 4097 Einwohner zählenden Elsenztalgemeinde an: „Wir haben den S-Bahn-Anschluss und einen Bürgerrufbus für unsere Einwohner, darauf sind wir sehr stolz!“ Auch auf das Angebot einer vielfältigen Gastronomie und auf das Gewerbe ging Ehret ein. Das Hallenbad mit dem sanierten Lehrschwimmbecken, die sportlichen sowie musischen Angebote der 40 Ortsvereine und das Bürgernetzwerk waren Ehrets Themen. „Ich lade Sie ein, machen Sie in den Vereinen mit und lassen Sie es sich gutgehen, beteiligen Sie sich ehrenamtlich in unserer Feuerwehr, im Gemeinderat oder karitativen Einrichtungen!“ Als mit 5,4 Millionen Euro größten Brocken an Investitionen hob der Bürgermeister die ab Oktober beginnende Sanierung der Sport- und Kulturhalle hervor.  Beim Museumsrundgang stand  Mauer als weltweit berühmter Fundort des Homo heidelbergensis im Mittelpunkt. "Hier befindet sich auch unser Trauzimmer", betonte Ehret. Bei der Führung zeigte der Bürgermeister Exponate von Tierfossilien aus der Sandgrube Grafenrain sowie die Kopie des dort gefundenen, über 600.000 Jahre alten Unterkiefers. 

Quelle Fotos und Text: Jutta Trilsbach